Warum setzen Landwirte Landwalzen ein?
Warum setzen Landwirte Landwalzen ein? Wie gut die Ernte wird, hängt stark davon ab, wie gut der Boden vorbereitet ist.…
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Landwalzen sind ein wichtiges Gerät in der Landwirtschaft. Sie verbessern den Zustand der Felder, fördern das Pflanzenwachstum und schützen die Landmaschinen. Als Hersteller von Landwalzen müssen wir den Nutzen dieser Geräte genau kennen. Belegt ist er durch Untersuchungen der South Dakota State University und der University of Wisconsin.
Landwalzen sorgen dafür, dass Landmaschinen seltener und weniger schwer ausfallen. Die Walze ebnet die Feldoberfläche und drückt Steine in den Boden. So sinkt das Risiko, dass empfindliche Bauteile von Maschinen wie Mähdreschern und Feldspritzen beschädigt werden. Das zählt vor allem in den Arbeitsspitzen, wenn ein Maschinenausfall hohe wirtschaftliche Verluste bedeutet. Mehr dazu finden Sie in der Studie der South Dakota State University zum Walzen von Maisfeldern.

Ein wichtiger Vorteil der Landwalze: Sie senkt die Ernteverluste. Die Felder werden ebener, große Fremdkörper und Steine sind aus dem Weg. So lassen sich die Kulturen vollständig ernten, besonders niedrig wachsende wie Sojabohnen und Erbsen. Das steigert den Ertrag und die Produktivität insgesamt.

Landwalzen verbessern den Kontakt zwischen Saatgut und Boden. Er ist entscheidend für eine gute Keimung. Die Walze drückt den Boden an und beseitigt Lufteinschlüsse. Das Saatgut liegt eng am Boden an, nimmt besser Wasser auf und keimt auf dem ganzen Feld gleichmäßig. Das hilft besonders bei der Aussaat von Kulturen wie Luzerne und Gräsern.
„Guter Kontakt zwischen Saatgut und Boden ist so grundlegend, wie es nur geht“, sagt James Shroyer, Professor für Agrarwissenschaften an der Kansas State University. „Das Saatkorn kann so leicht Feuchtigkeit aufnehmen, die Keimung beginnt und schließlich der Feldaufgang. Ohne guten Kontakt zum Boden bilden sich Lufteinschlüsse um das Saatkorn. Das verzögert die Keimung, und die Pflanzen laufen ungleichmäßig oder verspätet auf.“

Auf unebenem Gelände werden die Maschinen stärker belastet, und der Fahrer ermüdet schneller. Das senkt die Produktivität und erhöht die Unfallgefahr. Landwalzen ebnen die Felder und verringern diese Risiken: Die Maschinen lassen sich leichter und weniger ermüdend fahren. Das zahlt sich besonders bei langen Arbeitstagen aus.
Ein großer Vorteil des Walzens: Die Walze bringt Ernterückstände zurück in den Boden. Dort werden Mikroorganismen aktiver und zersetzen die Rückstände schneller. Das reichert den Boden an und bereitet ihn auf die nächsten Anbauperioden vor. Bestimmte Mikroorganismen, vor allem Pilze, spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie bauen zähe Pflanzenbestandteile wie Lignin und Zellulose in den Rückständen ab.
Ein gleichmäßiger Pflanzenbestand ist wichtig, damit jede Pflanze gleich viel Licht, Nährstoffe und Wasser bekommt. Die Pflanzen konkurrieren weniger miteinander und entwickeln sich während der ganzen Vegetation gut. Diese Gleichmäßigkeit ist entscheidend für hohe Erträge und gute Qualität.

Landwalzen sind heute ein fester Bestandteil der Landwirtschaft. Sie bringen eine ganze Reihe von Vorteilen und verbessern die Bewirtschaftung der Felder und die Erträge deutlich. Sie ebnen die Felder, verringern so den Verschleiß der Landmaschinen, verbessern die Keimung und helfen den Mikroorganismen beim Abbau der Ernterückstände. Damit schaffen Landwalzen gute Bedingungen für den Anbau. Ihr Nutzen geht über die Bodenbearbeitung hinaus. Sie sorgen für einen gleichmäßigeren und ertragreicheren Pflanzenbestand. Das kann höhere Erträge und niedrigere Betriebskosten bringen. Wer die Landwalze gezielt einsetzt, investiert deshalb sinnvoll in einen effizienten und nachhaltigen Betrieb. So legen Landwirte die Grundlage für gesündere Bestände und höhere Erlöse.
Quellen:
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