Wofür braucht man einen Scheibengrubber?
Der Boden speichert Wasser und versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen. Deshalb muss er richtig und möglichst schonend bearbeitet werden. Aus…
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Die Vertikalbearbeitung ist aus der heutigen Landwirtschaft kaum noch wegzudenken. Sie hilft, Ernterückstände zu bewirtschaften und den Boden gesund zu halten. Matt Darr, Agraringenieur an der Iowa State University, betont: Diese Geräte sind fester Bestandteil der modernen Landwirtschaft. Mit ihnen erhalten Landwirte die Bodenstruktur und steigern die Produktivität ihrer Kulturen. Im Folgenden zeigen wir die wichtigsten Vorteile.
Geräte für die Vertikalbearbeitung kommen besonders gut mit Ernterückständen zurecht, vor allem mit Maisstängeln. Sie schneiden die Rückstände und mischen sie in den Boden ein, ohne ihn zu wenden. Die herkömmliche Bodenbearbeitung wendet den Boden dagegen. Dabei wird er stark gestört, und es kommt häufig zu Erosion. Geräte für die Vertikalbearbeitung haben Scheiben oder Scheibenseche. Sie zerkleinern die Rückstände und arbeiten sie in den Boden ein. So stören die Rückstände nicht bei der Aussaat, und der Wind trägt weniger Boden ab.
Ein wichtiger Vorteil: Die Rückstände werden gut eingearbeitet und bleiben im Boden. Dort bauen sie über die Jahre organische Substanz auf und verbessern die Bodenfruchtbarkeit. Weil die Rückstände an Ort und Stelle bleiben, sinkt auch das Risiko der Winderosion. Das ist wichtig, um den Boden zu erhalten, besonders in Gegenden mit starkem Wind.

Zustand des Bodens nach der Bearbeitung mit der Mandako Storm
Geräte für die Vertikalbearbeitung stören den Boden weniger als die herkömmliche Bearbeitung und erhalten so seine Struktur. Das ist wichtig für einen gesunden Boden: Die Bodenkrümel bleiben erhalten, Wasser versickert besser und wird besser gespeichert. Weil die Bodenschichten nicht vollständig gewendet werden, bleibt das natürliche Bodenleben erhalten. Nützliche Mikroorganismen sind aktiver, und die Bodenbelüftung wird besser.
Ein weiterer großer Vorteil ist der Schutz vor Erosion. Die Ernterückstände bleiben als Decke auf der Bodenoberfläche. Dadurch sinkt das Risiko der Wassererosion, besonders an Hängen und auf erosionsgefährdeten Flächen. Der Boden bleibt, wo er ist, denn die Rückstände schützen ihn vor Regen und Wind.
Geräte für die Vertikalbearbeitung sind sehr flexibel. Landwirte können die Arbeit an unterschiedliche Böden und Jahreszeiten anpassen. Die Geräte lassen sich zum Beispiel unterschiedlich aggressiv einstellen, von schonend bis intensiv. Das hängt davon ab, wie stark der Boden bearbeitet und wie viel Rückstand eingearbeitet werden soll. Deshalb eignet sich die Vertikalbearbeitung für den Herbst wie für das Frühjahr. Landwirte können damit ihre Bodenbearbeitung über das ganze Jahr abstimmen.
Die Geräte arbeiten mit hoher Geschwindigkeit, meist von 13 bis 19 km/h. Je nach Gelände brauchen sie eine bestimmte Traktorleistung, meist 33 bis 46 PS pro Meter Arbeitsbreite. So bearbeiten sie große Flächen schnell, und die Feldvorbereitung kostet weniger Zeit und Kraftstoff.
Bei der Wahl des Geräts für die Vertikalbearbeitung spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Bodenart, Feldbedingungen und Leistung des Traktors. Für schwere, nasse Böden empfehlen sich Hohlscheiben. Sie greifen stärker an und bewegen mehr Boden. Auf erosionsgefährdeten Flächen und an Hängen sind flach gewölbte Scheiben besser. Die Wurzeln bleiben besser verankert, und der Boden wird weniger abgetragen.




Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel: Die richtigen Scheiben für die Vertikalbearbeitung wählen. Auch die Feldbedingungen sind bei der Wahl des Geräts entscheidend. Mit dem passenden Anstellwinkel der Scheibenreihen und geeigneten Anbauteilen wie Walzen und Körben arbeitet das Gerät besser. Die Rückstände werden gut eingearbeitet und der Boden gut vorbereitet. Außerdem muss der Traktor genug Leistung für das Gerät haben. Nur dann arbeitet es mit voller Leistung und effizient.
Geräte für die Vertikalbearbeitung sind ein großer Fortschritt in der Landtechnik. Mit ihnen bewirtschaften Landwirte Ernterückstände zuverlässig und halten den Boden gesund. Sie stören den Boden weniger, arbeiten Rückstände besser ein und lassen sich flexibel einsetzen. Das verbessert die Bodenstruktur, schützt vor Erosion und steigert die Produktivität der Kulturen. Wer die wichtigsten Bauteile und Vorteile der Vertikalbearbeitung kennt, kann fundiert entscheiden und seine Bodenbearbeitung gezielt einstellen. Das unterstützt eine nachhaltige Landwirtschaft. Mit der Vertikalbearbeitung gehen Betriebe einen Schritt nach vorn, hin zu einer nachhaltigen und effizienten Landwirtschaft.
Bei der Vertikalbearbeitung werden Boden und Ernterückstände senkrecht geschnitten, statt den Boden zu wenden. So lassen sich Rückstände bewirtschaften, und der Boden bleibt gesund.
Die Vertikalbearbeitung lässt Ernterückstände auf der Bodenoberfläche liegen. Sie bilden eine Schutzschicht gegen Wind- und Wassererosion.
Ja. Geräte für die Vertikalbearbeitung lassen sich vielfältig einsetzen und auf unterschiedlich starke Bodenbearbeitung einstellen. Deshalb eignen sie sich für den Herbst wie für das Frühjahr.
Wichtig sind die Scheiben oder Scheibenseche, der Anstellwinkel der Scheibenreihen und Anbauteile wie Walzen und Körbe. Alle zusammen sorgen dafür, dass Rückstände gut eingearbeitet und der Boden gut vorbereitet wird.
Berücksichtigen Sie Bodenart, Feldbedingungen und die erforderliche Traktorleistung. Danach wählen Sie das passende Gerät und die Einstellungen, mit denen es am besten arbeitet.
Treffen Sie unser Team auf einer der nächsten Veranstaltungen und sehen Sie die neuesten Bodenbearbeitungsgeräte von Mandako aus der Nähe.