Ein Scheibengrubber ist ein Gerät für die tiefe Bodenbearbeitung. Er verbindet die lockernde Wirkung eines Grubbers mit der Schneidwirkung von Scheiben. Er bricht verdichteten Boden auf und mischt Ernterückstände ein.
Vorne sitzt eine Reihe Scheiben, die auch zähe Rückstände schneiden. Dahinter folgen Grubberzinken, die tief eindringen und den Boden lockern.
Eine integrierte Egge hinterlässt zusätzlich ein ebenes Saatbett. Der Scheibengrubber passt zu vielen Verfahren der Bodenbearbeitung, besonders im Herbst. Er verbessert die Bodenbelüftung und lässt Wasser besser versickern. Außerdem fördert er ein gesundes Wurzelwachstum. Damit ist er eine gute Wahl, um die Bodengesundheit und die Erträge zu verbessern.
Ein typischer Scheibengrubber besteht aus schweren Scheiben an einem stabilen Rahmen, gefolgt von Grubberzinken. Die Scheiben schneiden Ernterückstände und die oberste Bodenschicht. So können die Zinken tiefer eindringen und den Boden lockern und belüften. An der Oberfläche bleibt der Boden weitgehend ungestört, während darunter Pflugsohle und verdichtete Schichten aufbrechen. Wasser versickert besser, und die Wurzeln wachsen leichter.
Einsatzbereiche
Scheibengrubber eignen sich gut für die konservierende Bodenbearbeitung. Landwirte setzen sie ein, um den Boden wenig zu stören, Erosion zu verringern und die Bodenstruktur zu erhalten. Außerdem bereiten sie Felder für die Aussaat vor: Die Bodengare wird besser, die Bodenverdichtung geringer.
Vorteile
- Weniger Bodenverdichtung: Der Scheibengrubber löst Verdichtungen. Das fördert gesündere Wurzeln und einen besseren Wasserhaushalt.
- Umgang mit Ernterückständen: Er arbeitet Ernterückstände in den Boden ein und erhöht so den Anteil an organischer Substanz und die Bodenfruchtbarkeit.
- Vielseitig einsetzbar: Er arbeitet auf verschiedenen Bodenarten und unter unterschiedlichen Bedingungen.

