Was ist Eggen?

Eggen ist ein Arbeitsgang der Bodenbearbeitung. Dabei zieht man einen Rahmen mit Zinken, Scheiben oder Ketten über die Bodenoberfläche. Die Egge zerkleinert Schollen, ebnet den Boden ein, arbeitet Ernterückstände ein und verfeinert das Saatbett. Eggen gehört zu den ältesten Verfahren der Bodenvorbereitung. Meist folgt es auf die Grundbodenbearbeitung oder läuft direkt vor der Saat. Ziel ist eine feste, ebene Oberfläche mit gutem Boden-Saatgut-Kontakt und ein gleichmäßiger Bestand.

Was Eggen mit dem Boden macht

Die Egge bearbeitet die obersten Zentimeter des Bodenprofils. Zinken oder Scheiben brechen Schollen an der Oberfläche auf, glätten Dämme, die andere Geräte hinterlassen haben, und verteilen die Rückstände neu. Das verbessert die Bodenbelüftung im Saathorizont und hilft, Wasser im Boden zu halten, weil große Hohlräume verschwinden. Bei passendem Bodenzustand erhält das Eggen die Bodenstruktur, statt sie zu zerstören. Auf nassem Boden führt es dagegen am schnellsten zu Verdichtung und Schmierschichten. Der Zeitpunkt ist also entscheidend.

Wann und warum Landwirte eggen

In der kanadischen Prärie ist Eggen im Frühjahr üblich. Es bricht den vom Frost gehobenen Boden auf und ebnet die Felder vor der Saat ein. Eggen nach der Saat kann die Saat besser bedecken und frühe Unkrautwellen zurückdrängen. Das ist besonders in ökologischen Anbausystemen wertvoll, in denen Herbizide nicht in Frage kommen. Eine bessere Saatbettbereitung wirkt sich direkt auf die Keimraten und die Gleichmäßigkeit des Bestands aus. Eggen passt auch gut zur reduzierten Bodenbearbeitung. Dort ist es die leichtere Alternative zu tieferen Arbeitsgängen, die das Risiko der Bodenerosion erhöhen.

Eggen im Vergleich mit anderen Geräten

Eggen arbeitet flacher und weniger intensiv als die Vertikalbearbeitung oder der Grubber. Es bearbeitet die Oberfläche, nicht den Unterboden. Für dichtere Rückstände oder kräftigeres Zerkleinern von Schollen sind Geräte für die Vertikalbearbeitung zuständig. Eggen ist am besten als Nacharbeitsgang zu verstehen, nicht als Gerät der Grundbodenbearbeitung.

Mandako-Technik zum Eggen

Die Mandako Field Sergeant ist eine schwere Egge für die harten Bedingungen der Prärie. Auf unterschiedlichen Böden ebnet sie im Frühjahr ein, arbeitet Rückstände ein und übernimmt die Nacharbeit vor der Saat. Wer vor dem Eggen Rückstände kräftig zerkleinern muss, kann ergänzend zwei Geräte der Grundbodenbearbeitung einsetzen. Das sind das Gerät für die Vertikalbearbeitung Mandako STORM und den Mandako Chisel Flex.

Passende Mandako-Technik

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