Was ist ein Grubber?

Ein Grubber ist ein Bodenbearbeitungsgerät mit einer Reihe starrer oder gefederter Zinken. An jedem Zinken sitzt ein schmales Schar oder eine Meißelspitze. Sie brechen und lockern den Boden, meist auf eine Tiefe von 15 bis 30 cm. Anders als der Pflug wendet der Grubber das Bodenprofil nicht vollständig. Er hebt die Krume an und bricht sie auf, der größte Teil der Ernterückstände bleibt auf oder dicht unter der Oberfläche. Zurück bleibt eine raue, schollige Oberfläche. Sie setzt sich über den Winter, oder vor der Saat ist noch ein weiterer Arbeitsgang nötig.

Was der Grubber mit dem Boden macht

Die Zinken durchbrechen verdichtete Horizonte und die Pflugsohle. So löst der Grubber die Bodenverdichtung, ohne die organische Substanz zu vergraben, von der das Bodenleben zehrt. Ist die untere Krume aufgebrochen, verbessert sich die Bodenbelüftung. Die Wurzeln dringen tiefer ein, und über die offenen Kanäle versickert das Wasser besser. Rückstände an der Oberfläche bremsen den Abfluss und senken das Risiko der Bodenerosion im Herbst und Winter. Im oberen Profil bleibt eine gute Bodenstruktur erhalten, weil der Grubber den Boden aufbricht und nicht wendet.

Wo der Grubber in die Bodenbearbeitung passt

Grubbern gehört zur Grundbodenbearbeitung und läuft meist im Herbst nach der Ernte. Es passt auf Flächen nach Reihenkulturen wie Mais oder Sonnenblumen, auf denen schwere Maschinen eine Verdichtungsschicht hinterlassen haben. Betriebe mit reduzierter Bodenbearbeitung setzen oft auf den Grubber statt auf den Pflug. Die Rückstände an der Oberfläche verbessern den Wasserrückhalt bis ins Frühjahr. Die abschließende Saatbettbereitung übernimmt ein zweites Gerät, etwa eine Scheibenegge oder eine Egge. Betriebe, die auf Direktsaat (No-Till) umstellen, können mit einem Grubbergang alle paar Jahre Verdichtungen beheben, ohne das System ganz aufzugeben. Außerdem passt der Grubber zu nachhaltigen Anbaumethoden, weil die kohlenstoffreichen Rückstände im Wurzelraum bleiben.

Ein Scheibengrubber ist ein verwandtes Gerät. Vor den Zinken laufen Scheibensechs, die die Rückstände schneiden, bevor die Meißelspitzen in den Boden gehen. Das hilft bei dicken Maisstängeln oder einer dichten Zwischenfrucht. Wer den Boden über das ganze Profil schonender bearbeiten will, sollte auch die Vertikalbearbeitung zum Vergleich heranziehen.

Mandako-Technik für diese Arbeit

Der Mandako Chisel Flex ist der Grubber von Mandako. Er ist für kanadische Feldbedingungen und schwere Herbstarbeit gebaut. Für die Rückstände im selben oder in einem weiteren Arbeitsgang passen das Gerät für die Vertikalbearbeitung Mandako STORM und die schwere Egge Mandako Field Sergeant. Beide bringen ein gegrubbertes Feld vor der Frühjahrsaussaat in Form.

Passende Mandako-Technik

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